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Meldung: 15.11.2014

Jahreskonferenz der Kultur- und Kreativwirtschaft




„Neue Verbindungen schaffen“. Unter diesem Motto stand die Jahreskonferenz 2014 der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft im November in Berlin. Karin Ellmer nutzte diese Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken mit Kreativschaffenden sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft.


Die Staatssekretärin beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, eröffnete die Konferenz: „Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist ein Leitmarkt der Innovationspolitik der Bundesregierung. Innovationen sind ohne Kreativität nicht denkbar. Eine Aufgabe der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung ist es, diese Botschaft immer wieder in die Öffentlichkeit zu tragen.“ Man wolle andere Wirtschaftsbranchen dafür gewinnen, das hohe Innovationspotenzial der Kreativwirtschaft zu erkennen und sich für neue Kooperationen zu öffnen.

Gleichzeitig stellte Zypries erstmals die aktuellen Zahlen des Monitoringberichts zur Kultur- und Kreativwirtschaft für das vergangene Jahr vor: „Die neuen Zahlen sind für uns ein Ansporn, weiter daran zu arbeiten, die Rahmenbedingungen für die Kultur- und Kreativwirtschaft zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu stärken.“ Der Umsatz der Branche sei 2013 auf 145 Milliarden Euro gestiegen. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten habe um rund 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugenommen.

Im persönlichen Gespräch stellte Karin Ellmer das Projekt Designwerkstatt vor: „Es ist ein Ort, an dem Ideen und Innovationen entstehen und an Unternehmen weiter gegeben werden.“ Staatssekretärin Zypries würdigte dieses konkrete Engagement vor Ort und verwies auf die Rolle der Kreativwirtschaft als Innovationstreiber.

Auf dem Tagungsprogramm in Berlin standen außerdem Impulsvorträge, ausgewählte Liveacts und moderierte Talkrunden. Gemeinsam diskutierten die Teilnehmer darüber, welche Potenziale genutzt werden können, um erfolgreiche Kooperationen, wirtschaftliche Partnerschaften und Netzwerke zwischen mittelständischen Wirtschaftsunternehmern und der Kultur- und Kreativwirtschaft zu intensivieren.




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