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Meldung: 08.05.2015

Podiumsdiskussion: Impulse statt Brache




Das Areal des ehemaligen Güterbahnhofs hat eine enorme Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Coburg. Darin sind sich Unternehmer, Vertreter der Hochschule, die IHK, Politiker und Stadtentwickler einig. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg veranstaltete am Dienstag, 14. April, im Utopolis (Kino 9) eine Podiumsdiskussion.



Über Ideen und Entwicklungspotentiale diskutierten der Oberbürgermeister Norbert Tessmer, IHK-Präsident Friedrich Herdan, der Coburger Unternehmer Steffen Tetzlaff zusammen mit dem Präsidenten der Hochschule, Prof. Dr. Michael Pötzl, sowie Experten aus ganz Deutschland. Sie diskutierten verschiedene Entwicklungs-Möglichkeiten für das sechs Hektar große Gelände. Wie die Einrichtung eines Gründerzentrums, die Ansiedlung von Forschungsinstituten und unternehmensnahen Dienstleistern sowie kulturelleAngebote.

Seit 2013 ist der ehemalige Güterbahnhof im Besitz der Stadt Coburg, eine der letzten freien Flächen im Stadtgebiet. Hier soll Coburgs neue Adresse für Innovation, Forschung, Kreativität und Dienstleistung entstehen. Für die Umsetzung ist ein Zeitraum von etwa 15 Jahren vorgesehen. Die Kosten werden auf 19 Millionen Euro geschätzt.

Pressestimmen:

Freiraum für eigene Ideen lassen Geduld, Geld und nicht zu viele starre Vorgaben und Regeln, damit eigenen Ideen genug Raum bleibt - auf diese drei Eckpunkte ließen sich die Vorschläge und Erfahrungen zusammenfassen, die die Vertreter aus Politik und (Kreativ-)Wirtschaft bei der Podiumsdiskussion zur Entwicklung des Güterbahnhofs am Dienstagabend sammelten. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (Wifög) der Stadt Coburg und die Designwerkstatt Coburg hatten zu dem Abend eingeladen - einerseits um die Potenziale des Sechs-Hektar-Areals im Coburger Süden abzuklopfen, andererseits auch, um zu hören, welche Erfahrungen man andernorts mit der Verknüpfung von Kreativität und Produktion und insbesondere der Arbeit von Gründerzentren gemacht hat.
Coburger Tageblatt v. 15.04.15


Chance für die Entwicklung Coburgs - Coburg ist seit dem Jahr 2013 Eigentümerin des ehemaligen Güterbahnhofs im Weichengereuth. Er soll in den nächsten 15 Jahren zu einem neuen Stadtteil werden.
Neue Presse v. 15.04.15


Die Neuentwicklung des Güterbahnhofsgeländes ist ein ebenfalls wichtiges Infrastrukturprojekt für den Standort. […] IHK-Präsident Herdan sah in der heutigen Brache das Potential, sich zu einem „Leuchtturm für Coburg“ zu entwickeln. Und Oberbürgermeister Norbert Tessmer pflichtete ihm bei: „Dies ist eine einmalige Chance, wir sind zum Erfolg verdammt.“
Christian Brossmann, IHK zu Coburg



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