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Meldung: 21.05.2015

Vernetzung mit Kreativwirtschaft nützt Start-Ups in Gründerzentren




Karin Ellmer, Leiterin der Designwerkstatt Coburg, referierte beim DIHK-Arbeitskreis „Kultur- und Kreativwirtschaft“ in München über die Vorteile einer Zusammenarbeit zwischen den Gründerzentren mit Unternehmen der Kreativwirtschaft. Der Standort Coburg wurde für seine Vorreiterrolle gewürdigt.


Coburg nimmt eine Vorreiterrolle ein, was die Vernetzung der Unternehmen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft mit Firmen aus anderen Branchen betrifft. Prominente Beispiele sind hierfür die Coburger Messe der Kreativwirtschaft (come), der interaktive Stadtplan sowie die Job- und Projektbörse Kreativ-Job. „Diese Initiativen unterstützen die Vernetzung und sorgen für wirtschaftlichen Austausch am Standort“, sagte Karin Ellmer. Die Leiterin der Designwerkstatt Coburg stellte diese Initiativen im Rahmen ihres Vortrags beim DIHK-Arbeitskreis „Kultur- und Kreativwirtschaft“ in München vor und warb für einen Ausbau dieser Zusammenarbeit.

„Deutschlandweit sind in den Gründer- und Technologie-Zentren des ADTs, das ist der Bundesverband der deutschen Innovations-, Technologie- und Gründerzentren sowie Wissenschafts- und Technologieparks, rund 6 Prozent der Mieterfirmen Unternehmen aus den Kreativ-Branchen“, so Karin Ellmer. Die Statistik zeige, dass die Standorte, die aktiv an einer Verknüpfung mit Unternehmen aus anderen Branchen arbeiten und diese ausbauten im Vergleich eine positivere wirtschaftliche Entwicklung nehmen.

Deshalb gab Karin Ellmer eine ganz klare Empfehlung an die Vertreter der IHKs aus ganz Deutschland, diese Initiativen zu unterstützen, um ein Partnering zwischen den Unternehmern der KuK-Branchen und den Industrieunternehmen zu ermöglichen. „Auch und gerade in den Technologie- und Gründerzentren entstehen viele innovative Konzepte, dort gründen Unternehmen und bringen uns und unsere Gesellschaft durch ihr unternehmerisches Engagement voran.“




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