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10 Jahre Designwerkstatt – Nachhaltige Events für Umwelt, Kultur und Gesellschaft

Großveranstaltungen verbrauchen eine Menge Ressourcen. Allein bei der WM 2006 in Deutschland wurden 51 Tausend Kubikmeter Trinkwasser verbraucht, 1.500 Tonnen Abfall produziert und 12,6 Millionen Kilowattstunden Strom verbraucht.

Daher gibt es viele Gründe, die für nachhaltige Events sprechen. Sie schonen die Umwelt und die Ressourcen. Sie fördern die regionale Wirtschaft. Sie sind heute mehr denn je Imagefaktoren für Sponsoren. „Und sie sind Impulsgeber für weitere Maßnahmen im nachhaltigkeitsrelevanten Bereich“, sagte Georg Tappeiner, Leiter des Kompetenzfeldes „Stadt Bau Region“ in Wien und Vorstandsmitglied des Österreichischen Ökologie Instituts, bei seinem Vortrag zum Thema Green-Events in der Designwerkstatt.

Auch zum Thema „klimaneutrale Veranstaltung“ nahm Georg Tappeiner Stellung. „Eine klimaneutrale Veranstaltung ist nur dann gut, wenn alle Maßnahmen vorher ausgeschöpft wurden.“ Und diese Maßnahmenliste ist lang. Sie reicht vom Grünen Büro (niedriger Papierverbrauch) über die umweltschonende An- und Abreise der Besucher mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis hin zum Catering von regionalen Produkten.

Dazu zählt auch das Abfall-, Energie und Wassermanagement (Stichwort Mehrweg). Nachhaltig kann auch die Wahl des Veranstaltungsortes sein (Gebäudestandard, Baustoffe, Innenraumqualität). Aber auch soziale Aspekte werden berücksichtigt (Barrierefreiheit, Mehrsprachigkeit, Gender).



Weitere Informationen zum Thema Green Events zum Download:
Green Events. Der Vortrag zum Download im PDF-Format.
Studienergebnisse Ökobilanz Mehrwegsystem (PDF-Format).