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10 Jahre Designwerkstatt – "Eine Stadt muss geplant werden"

„Eine Stadt, wie Coburg, braucht mehr halböffentliche Orte“, so eine der Thesen von Dr. Christian Mikunda. Und im Hinblick auf die Stadt-Dramaturgie sagte er: Mit ihren drei Türmen habe die Stadt ziemlich gute Tore, aus denen sich etwas machen ließe.

In der Diskussion derzeit das Spitaltor. Das Problem der Stadttürme heute sei, dass sie als Trenner konzipiert waren. Trotzdem hätten sie etwas Erhabenes, ein Gefühl, das es anzusprechen gelte, wie der Dramaturg forderte. „Der Turm muss zum Durchschreiten animieren.“

Haben die Menschen erst einmal das Tor durchschritten, seien dahinter die Ladenbesitzer, die Einzelhändler, gefordert. Auch sie müssten ihre Geschäfte noch attraktiver, noch einladender gestalten.

Um den Menschen, die Orientierung in Coburg noch weiter zu erleichtern, schlug Dr. Christian Mikunda vor, einen Stadtplan in 3D-Optik aufzulegen. So könnten die Besucher die Stadt intuitiver erschließen und so das Urban Design, also die innere, tiefere Geschichte der Stadt entdecken.