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Cradle to Cradle ist Wirtschaftskonzept der Zukunft

Nachhaltiges Wirtschaften wird auch in deutschen Unternehmen immer wichtiger. In Zeiten von Rohstoffknappheit und steigenden Energiepreisen, aber auch zunehmendem Problembewusstsein in der Bevölkerung. Wie nachhaltiges Wirtschaften nach dem Cradle to Cradle-Ansatz funktionieren kann, präsentierten Professor Auwi Stübbe, Unternehmer Joachim Krause und Unternehmensberater Peter Langedorf eindrucksvoll beim Werkstattgespräch im Juni in der Designwerkstatt.

„Wenn früher ein Kind geboren wurde, haben die Menschen in Frankreich einen Nussbaum für nachfolgende Generationen gepflanzt“, erzählte Professor Auwi Stübbe in seiner Einführung. Dieses nachhaltige und generationenübergreifende Denken sei uns in der modernen Industriegesellschaft weitgehend verlorengegangen. Um auch zukünftig noch gut auf unserer Erde leben und produzieren zu können, müsse wieder in natürlichen Wertstoffkreisläufen gedacht werden. Beispielsweise sei es wichtig den technischen und den biologischen Kreislauf zu trennen.

Der Inhaber der Rödentaler Textilreinigung CHMS, Joachim Krause, führte an Beispielen aus der Praxis vor, wie er selbst durch nachhaltige Prozessoptimierung Strom und Wasser in enormer Höhe einsparen konnte. Auf diese Weise ist es ihm gelungen in einem hart umkämpften Markt langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Allein durch die Wassereinsparungen im Jahr 2010 könne der Wasserbedarf von 1747 Menschen in Deutschland gedeckt werden.

Anschauliche Beispiele aus der Praxis für Cradle to Cradle zeigte auch Unternehmensberater Peter Langendorf. Ob recyclebare Stühle, T-Shirts oder Teppiche. Nachhaltiges Denken und Wirtschaften lohnt sich für viele Unternehmen schon heute, weil sie wertvolle Rohstoffe sparen und ihre Kunden mit positiven Werten überzeugen und langfristig ans Unternehmen binden können.

Im Anschluss an das Werkstattgespräch entspann sich eine angeregte Diskussion zwischen Unternehmern, Designern und Verbrauchern. Das Thema Cradle to Cradle bewegte und regte viele Anwesenden, laut eigener Aussage, zum Nachdenken über eigene Innovationen an.


Der Inhaber der Rödentaler Textilreinigung CHMS, Joachim Krause, führte an Beispielen aus der Praxis vor, wie er selbst durch nachhaltige Prozessoptimierung Strom und Wasser in enormer Höhe einsparen konnte.


„Wenn früher ein Kind geboren wurde, haben die Menschen in Frankreich einen Nussbaum für nachfolgende Generationen gepflanzt“, erzählte Professor Auwi Stübbe in seiner Einführung.


Anschauliche Beispiele aus der Praxis für Cradle to Cradle zeigte auch Unternehmensberater Peter Langendorf.