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Ladendramaturgie



Er gilt nicht nur in Fachkreisen als Guru der Ladendramaturgie: Gemeint ist Dr. Christian Mikunda, der letzte Woche erneut als Referent zu einem Workshop der besonderen Art in die Designwerkstatt Coburg eingeladen wurde.

Wie schon bei seinem Besuch im November des letzten Jahres in Coburg verstand es der gebürtige Wiener, seine Seminarteilnehmer in den Bann zu ziehen. Anhand von Fallbeispielen rund um die Läden der Welt zeigte er dramaturgische Tricks für einen unwiderstehlichen Point of Sale. Dr. Mikunda erklärte den Einsatz von „Header“ und „Teaser“, von „kognitiven Landkarten“ und beleuchtete in geschickter Weise den emotionalen Mehrwert, der die Kunden anzieht und in Kauflaune versetzt.

Gegliedert wurde der diesjährige Veranstaltungstag mit einem Workshop in den Räumlichkeiten der Designwerkstatt Coburg und mit einem anschließenden Rundgang quer durch die Coburger Innenstadt. Ausgewählte Einzelhandelsgeschäfte wurde dabei von außen als auch von innen genau unter die Lupe genommen, dies teilweise zur Überraschung der jeweiligen Ladenbesitzer. Dabei erfuhr die Besichtigungsgruppe von Dr. Mikunda, dass Coburg gute Ansätze und Chancen sowie das nötige Potential habe, den nationalen als auch internationalen Trends gerecht zu werden. Am Ende konnte jeder Teilnehmer Lösungsansätze für sich mit nach Hause nehmen.

Der Österreicher, 1957 in Wien geboren, leitet Seminare über Werbung und Marketing-Dramaturgie, trainiert Mitarbeiter namhafter Industrieunternehmen und lehr an Universitäten und Hochschulen. Sein Bücher „Der verbotene Ort oder die inszenierte Verführung“ sowie sein soeben erschienenes Werk „Marketing – Willkommen am dritten Ort“ gelten als Standardwerke zum Thema „Ladendramaturgie“.